Fixer Spread

Unter dem Spread wird die Differenz aus dem Ask- und Bid-Kurs eines Finanzinstruments verstanden. Der Spread kann verschiedene Ausprägungen haben. In aller Regel ist der Spread von der Volatilität und vom zugrundeliegenden Finanzinstrument abhängig. Darüber hinaus ist die Differenz aus Ask- und Bid-Kurs vom Modell des Brokers abhängig.

Es gibt zum Beispiel Broker, die bieten Modelle mit einem sogenannten fixen Spread an. In der Regel findet dieses Modell im Rahmen des Devisenhandels im Retail-Sektor sowie im CFD-Bereich Anwendung.

Was ist ein fixer Spread? Defintion

Bei einem Modell mit fixem Spread wird die Differenz aus Ask- und Bid-Kurs festgelegt. Für gewöhnlich bezieht sich diese Festlegung jedoch nur auf normale Marktverhältnisse. Steigt die Volatilität enorm an oder sinkt die Liquidität des zugrundeliegenden Marktes stark, kann es vorkommen, dass der Broker den Spread ausweiten muss.

Oftmals passiert dies im Rahmen der Veröffentlichung von bedeutenden Wirtschaftsdaten oder zur Handelseröffnung. Der fixe Spread beträgt beim Währungspaar EUR/USD zum Beispiel je nach Broker zwischen 0,8 und 2 Pips. Meistens werden bei einem Modell mit fixen Spreads keine weiteren Order-Gebühren mehr erhoben. Für viele Trading-Anfänger erscheint dieses Modell daher als unkompliziert und transparent.

Zusammenfassung:

  • Bei einem fixen Spread bleibt die Differenz aus Ask- und Bid-Kurs bei normalen Marktverhältnissen konstant (Unterschied dazu : Variabler Spread)

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