Virtuelle Kreditkarte

Wie der Name schon verrät ist eine virtuelle Kreditkarte eine nicht physische Karte. Sie existiert also nur in Form einer Kreditkartennummer und wird demnach auch nicht als Plastikkarte an den Inhaber herausgegeben. Die Kunden erhalten zum Beispiel für Ihre Online Einkäufe nur die notwendigen Daten von ihrem Kreditkarteninstitut. Dazu gehören die Kreditkartennummer, der Card Verification Code als auch das Verfallsdatum der Kreditkarte.

Im Gegensatz zu haptischen Kreditkarten kann die virtuelle Version nicht zum Geld abheben verwendet werden. Folge dessen ist auch der Einsatz in einem Geschäft oder Supermarkt nicht möglich. Außer dieser Einschränkung muss der Besitzer einer virtuellen Kreditkarte jedoch keine weiteren Kompromisse eingehen. Egal ob Sie ein Bahnticket online erwerben möchten oder sich über das Internet ein Mietwagen reservieren, alles kein Problem.

Was sind die Vorteile dieses Kartentypes?

Aus Sicherheitsgründen kann man sich bei diversen Kreditkartenanbietern sogar vor jedem Gebrauch eine neue Kreditkartennummer zuteilen lassen. Das reduziert bei regelmäßiger Verwendung die mögliche Gefahr eines Datendiebstahls durch unbefugte Personen.

Zudem sind die Kosten einer virtuellen Kreditkarte wesentlich günstiger als bei der physischen Variante. Das spart Geld und letztlich merkt es der Kunde im eigenen Geldbeutel. Einige Banken verlangen in der Regel für eine normale Kreditkarte jährliche Kreditkarten Gebühren von bis zu 80€. Virtuelle Kreditkarten werden dagegen oftmals kostenlos angeboten. Die Kreditinstitute verdienen dennoch bei jedem Umsatz durch den Kunden mit. Vor allem die Gebühren wegen Fremdwährungen müssen bei entsprechenden Transaktionen im Ausland einkalkuliert werden.

Ein weiterer Vorteil einer virtuellen Kreditkarte ist, dass es hierfür nahezu keine Bonitätsprüfung mehr gibt. Solch eine Karte ist nicht mit einer herkömmlichen Kreditkarte zu vergleichen, da virtuelle Karten nicht mit einer Kreditfunktion verbunden sind. Vielmehr handelt es sich normalerweise um eine Prepaidfunktion. Das heißt der Kunde muss vor dem Gebrauch das später benötigte Guthaben aufladen. Ansonsten kann die Karte anschließend wie gewohnt verwendet werden. Da keine Kreditfunktion vorhanden ist, wird auch die Schufa, durch entsprechende Einträge, nicht belastet.

Warum gibt es virtuelle Kreditkarten überhaupt?

Diese Form von Kreditkarten ist vor allem für sicherheitsorientierte Nutzer entwickelt worden. Die virtuelle Kreditkarte hat zwei Sicherheitsaspekte automatisch integriert. Neben der regelmäßig austauschbaren Kreditkartennummer sorgt der Sicherheitscode für zusätzliche Sicherheit, gerade im Vergleich zum sogenannten Lastschrifteinzugsverfahren über ein Bankkonto. Man benötigt des Weiteren keine zusätzliche Anmeldung für ein Online Zahlungssystem. Damit ersparen Sie sich eventuelle Gebühren und genießen einfach die weltweite Akzeptanz Ihrer Kreditkarte.
Was gibt es sonst noch zu beachten?

Einige Banken bieten ihren Kunden eine Aufstockung zu einer physischen Kreditkarte an. Dann hat die Kreditkarte auch eine wirkliche Kreditfunktion und Sie können die Karte im stationären Verkauf einsetzen.

Die wichtigsten Merkmale der virtuellen Kreditkarte:

  • keine physische Karte, nur virtuell
  • nur Online, nicht im stationären Handel und an Geldautomaten verwendbar
  • geringe/keine Gebühren
  • hoher Sicherheitsstandard
  • oftmals Aufstockung zu normaler Kreditkarte möglich

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