Kreditkarte für Studenten

Heutzutage ist die Kreditkarte kaum noch aus dem täglichen Geschäft wegzudenken. Onlinebuchungen, Fernreisen, ein unkomplizierter Kredit bis zum nächsten Monatsgehalt – alles kein Problem mehr mit den selbstverständlichen Zahlungsmethode von Visa, MasterCard & Co. Aber eine Kreditkarte selbst für Studenten? Wir haben recherchiert!

Was bis vor einigen Jahren nur unter viel Kritik und Beanspruchung eines Bürgen möglich war, ist inzwischen zur Selbstverständlichkeit geworden. Denn mittlerweile können auch Studenten problemlos eine Kreditkarte bei einen der vielen renommierten Banken beantragen. Sofern alle Vertragsbedingungen erfüllt werden, steht der Genehmigung des Antrags nichts im Wege.

Welche Kreditkarten können Studenten wählen?

Schlauer Student mit Kreditkarte
Pfiffige Studenten besorgen sich eine Kreditkarte mit speziellen Studenten-Konditionen

Auch als Student kann man zwischen zwei möglichen Kreditkarten wählen: Die Studentenkreditkarten, welche sich den Bedürfnissen der jungen Kundengruppe annehmen und von den Banken speziell auf diese ausgerichtet wurden. Oder die altbewährten Kreditkarten, die sich ohne Spezialisierung an die Allgemeinheit richten. Meist bietet die Studentenkreditkarte neben den allgemeinen Vorzügen einer Kreditkarte noch individuelle Extras sowie Leistungen an (z.B. Nachlässe bei Partnerunternehmen) an. Dieses Kartenmodell gewährt aber nicht jedem Studenten bedingungslos eine Kreditkarte. Denn bei beiden Typen ist Bonität des Antragstellers Voraussetzung und eine SCHUFA-Prüfung gehört zu den verpflichtenden Prüfungen der Bank vorab. (falls diese negativ ausfällt, siehe Kreditkarte ohne Schufa)

Der Karteninhaber kann dann zwischen verschiedenen Zahlungsbedingungen entscheiden. Entweder wird in einem regelmäßigen, vorher festgesetzten Zeitraum der Saldo vom angegebenen Girokonto vollständig abgebucht. Dabei wird zwischen sofortiger Abbuchung (Debit-Card) und Abbuchung zum festen Termin (Charge-Card) unterschieden. Oder der Kartenausgleich erfolgt durch monatlich festgesetzte Raten, die eigentliche „Credit-Cards“. Außerdem werden bei Vertragsabschluss von manchen Anbietern Ratenzahlung standardmäßig fest vereinbart, die sogenannten Revolving-Cards. Verbraucherschützer warnen jedoch bei diesen Karten vor unüberschaubare Kostenfallen. Wer auf ein besonderes Ereignis sparen möchte, für denjenigen lohnt sich die Prepaid-Card. Hier lädt der Karteninhaber regelmäßige Beträge auf die Kreditkarte, ohne jedoch einen eigentlichen Kredit zu beanspruchen.

Wo erhält man die Studentenkreditkarten?

Wer sich für eine Studentenkreditkarte interessiert, sollte sich vorab erkundigen.

Meist bieten viele Direktbanken ein unkomplizierten Leistungsvergleich ihrer Karten im Internet an. In diesem Kartenvergleich kann das beste Angebot nach den individuellen Bedürfnissen gefunden werden: spezielle Kreditkarten für Studenten, reguläre Angebote, Gebühren, Zahlungsmodalitäten, Verfügbarkeit von Bargeld, Anbieter (z.B. Visa oder MasterCard) sowie weitere wichtige Merkmale der Kreditkarten.

Ist die Entscheidung für eine bestimmte Karte gefallen, erweist sich selbst die Antragstellung als einfaches Verfahren mit Postdienst. Eventuell muss der Antragsteller ein Girokonto bei der Bank eröffnen, welches jedoch meist kostenlos ist.

Was macht die Studentenkreditkarte aus?

  • Speziell auf Kundenbedürfnisse abgestimmt
  • Viele Angebote und Extras für Studenten
  • Unproblematische Zahlungsmöglichkeiten online und weltweit
  • Bargeldabhebung weltweit möglich
  • Viele Direktbanken bieten die Studentenkreditkarte kostenlos an (evtl. Altersgrenze)
  • Verschiedene Kartentypen möglich, sofern Bonität erfüllt
  • Individuelle Rückzahlung möglich
  • Unkompliziertes Antragsverfahren online
Aber Vorsicht!
Je höher die Bonität, desto höher das Kreditlimit und somit auch das Risiko einer Verschuldung – auch der Umgang mit Kreditkarten muss unter Umständen „geübt“ werden.

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