Klassische und binäre Optionen – wo ist der Unterschied?

Auch wenn binäre Optionen noch nicht so lange für private Anleger zur Verfügung stehen, erfreuen sie sich dennoch einer großen Beliebtheit. Sie ähneln in vielem den klassischen Optionen, aber trotzdem gibt es einige Unterschiede.

Der Handel mit binären Optionen ist wesentlich einfacher und das macht dieses Finanzinstrument bei Tradern so beliebt. Der Handel mit klassischen Optionen ist komplizierter und nicht so leicht zu verstehen, deshalb entscheiden sich Neueinsteiger immer öfter für binäre Optionen.

Der Basiswert bei klassischen & binären Optionen

Binäre oder auch digitale Optionen bieten dem Trader die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten: Der Trader entscheidet sich entweder für das Fallen oder das Steigen eines bestimmten Basiswerts. Wenn die Vermutung richtig war, dann macht der Trader Rendite, liegt er aber falsch, dann geht der Einsatz entweder zum großen Teil oder aber komplett verloren.

Einen Unterschied zwischen der binären und der klassischen Option stellt der Basiswert dar. Beim Handel mit klassischen Optionen hat der Trader immer die Möglichkeit, nach dem Ende der Laufzeit den Basiswert zu einem festen Preis zu kaufen. Das ist bei binären Optionen nicht möglich, in diesem Fall geht es nur darum, wie sich ein Basiswert innerhalb einer bestimmten Laufzeit entwickelt.

Wo werden die jeweiligen Optionen gehandelt?

Da klassische Optionen an den Börsen gehandelt werden, sind sie immer wieder den Schwankungen der Kurse ausgesetzt, aber ein möglicher Verlust wird auf den Kaufpreis beschränkt. Wenn es nicht so günstig läuft, dann ist die Option am Ende sogar völlig wertlos. In diesem Punkt sind klassische Optionen mit binären Optionen vergleichbar.

Die Höhe der Renditen ist ein weiterer Unterschied, denn bei beiden Varianten sind sehr hohe Renditen möglich. Wer mit binären Optionen handelt, der weiß bereits schon zu dem Zeitpunkt, an dem die Optionen gekauft werden, wie hoch die Rendite bei der Auszahlung ist.

Wer mit klassischen Optionen handelt, der weiß nicht, wie hoch seine Rendite am Ende sein wird, wenn er die Optionen kauft, denn die Renditen bei klassischen Optionen sind immer davon abhängig, wie sich ein bestimmter Kurs an der Börse entwickeln wird. Ist der Zeitpunkt für den Verfall noch weit weg, dann sich die Bewegungen des Kurses nicht mehr ganz so stark wie bei den Optionen, die kurz vor dem Ende der Laufzeit stehen.

AUTOR

Fabian Simon

Erste Aktien-Trades im Alter von 14 Jahren, kaufmännische Ausbildung, Studium im Wirtschafts-Bereich. Auf FInanz-Liga.de teile ich mein angesammeltes Finanz-Wissen. Verständlich & ehrlich!

mehr...

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *