Finanzen richtig verwalten

Das tägliche Leben erfordert es mehr und mehr, den Überblick nicht zu verlieren: zwischen Arbeit, Haushalt, Familie und Hobbies müssen auch die eigenen Finanzen verwaltet werden.

für Fixkosten wie Miete, Altersvorsorge, Versicherungsbeiträge, der Mitgliedsbeitrag für den Sportverein, das Abo für die Fernsehzeitung, die Nachhilfestunden für Sohnemann in Mathematik, der Spendenbeitrag für das Tierheim und jeden Monat die Kreditkartenabrechnung - alles Posten, bei denen man im Laufe eines Monats schnell den Überblick verlieren kann, noch dazu wenn man die Einnahmen und Ausgaben über mehrere Konten (Girokonten,Tagesgeldkonto, Sparvertrag mit fester Laufzeit etc.) verteilt hat.

Hilfsmittel zur Finanzorganisation


Omas bekanntes Haushaltsbuch, in dem man Einnahmen und Ausgaben gewissenhaft auflistet, ist auch heute noch bekannt und hat sich durchgängig bewährt; nicht wenige Schuldnerberater und Finanzexperten raten immer wieder dazu, schon als Jugendlicher mit Taschengeldbezug damit anzufangen, die eigenen Ausgaben zumindest einige Monate lang akribisch zu notieren.

Dabei läßt sich nachvollziehen, wohin das Geld fließt und wofür man das Meiste ausgibt. Es sind gerade die Kleinbeträge, die man täglich leistet (hier ein Brötchen, da schnell eine Cola auf dem Weg, mal eben ein Schnäppchen für 4,99 Euro eingepackt usw.), die oft den Kohl fett machen sprich: das Geld schnell und unbemerkt verschwinden lassen.

Natürlich gibt es auch zahlreiche Finanzdienstleister wie Banken, Finanzmakler, Anlageberater und Versicherungen, die ihre Dienste für Privatpersonen anbieten, meist im Bereich Finanzplanung und Vermögensberatung: welche Vorsorgearten für das Alter sind die sichersten, welche Lücken in der finanziellen Absicherung bestehen durch z. B. ungenügende Absicherung des Hauptverdieners und den Fall seiner Berufsunfähigkeit, wie ist das Anlageportfolio gestreut (Aktien, Immobilien, Fonds oder Edelmetalle) usw. Sich kundig zu machen, welcher Anbieter der bestberatendste ist, erfordert allerdings etwas Aufwand.

Finanzverwaltung mit dem PC


Auch für die private Finanzverwaltung und -planung gibt es einige Software-Varianten, deren Lizenz man für den Heimgebrauch kaufen kann oder derer sich ein Unternehmen bedient, bei dem man die eigene Finanzanalyse in Auftrag gibt. Hierbei werden zuerst alle benötigten Daten erhoben (im Gespräch oder via Fragebogen), mit denen die Software "gefüttert" wird.

Das Programm erstellt anhand dieser Daten eine Analyse über die Finanzsituation, wobei diese bereits eine Art Finanzplan darstellt mit Auflistung aller aktuellen Ausgaben bzw. Zahlungsverpflichtungen und Einnahmen bzw. Anlagerenditen (schon angefallene bzw. in den nächsten Jahren zu erwartende).

Will man nur, ähnlich einem Haushaltsbuch, die monatlichen Ausgaben und Einnahmen übersichtlich ordnen, gibt es hierfür ebenfalls entsprechende Programme, die sich in Minutenschnelle auf jedem Rechner installieren und handhaben lassen.
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